FC Phönix Seen im historischen Rückblick

Am 18. März 1918 gründeten einige junge fussballbegeisterte Jugendliche den FC Viktoria Winterthur. Erster Präsident war K. Gehring. Da er mit 17 Jahren noch nicht unterschriftberechtigt war, wurde er vorübergehend von H. Futterer abgelöst. Die weiteren Gründungsmitglieder waren: P. Nicolini, O. Bienz, J. Linsi, A. Gnehm, B. Gehrig, H. Knoblauch, W. Weilenmann.

Noch nicht dem SFAV (Schweiz. Fussball- und Athletikverband) angehörend, wurde zusammen mit dem FC Tössfeld und der Sportsektion des Kath. Jünglingsvereins eine "Meisterschaft für Siebnermannschaften" ausgetragen. Die Spiele fanden auf der Teuchelweiherwiese, genannt "Stifti" statt.

 

 

Erstes Vereinslokal

Die äusseren Umstände waren eher dürftig, das erste Vereinslokal war eine ungereinigte Baubaracke der Firma Lerch an der Allmannstrasse (eine alte Stalllaterne spendete das nötige Licht !). Da auch damals schon gewisse Ausgaben anfielen, wurde ein Monatsbeitrag von 30 Rappen festgelegt. Die Clubfarben sollten schwarz/weiss sein.

Im Juni 1919 entschloss man sich zu einem weiteren Namenswechsel und nannte sich fortan FC Kreuzstern. Nach Intervention der Firma Maggi (Ihr Firmenzeichen war ein Kreuzstern) wurde an der ausserordentlichen GV vom 4. Juli 1919 im Restaurant Salmen der Name FC Phönix Winterthur gefunden. Gleichzeitig beschloss die Versammlung den Beitritt zum SFAV

Im Frühjahr 1921 hatte der Verein genügend Spieler, um eine 2. Mannschaft zur Meisterschaft anzumelden und 1933 wurde die Juniorenabteilung gegründet.

In der Saison 1947/48, nach Siegen über Dübendorf, Wallisellen, Bülach und Red Star ZH bescherte uns das Los in der 3. Hauptrunde des Schweizer-Cup den amtierenden Schweizermeister Grasshoppers Club Zürich. Vor 2400 Zuschauern, nach grossartigem Kampf und zweimaligem Aufholen eines Rückstandes, verlor Phönix mit 2:3 Toren, wobei das Siegtor durch Biedermann auf Flanke des legendären Fredy Bickel zustande kam.

Ein weiterer Höhepunkt unserer Vereinsgeschichte war die Eröffnung 1948 des durch K. Gehrig und seinen Helfern in "Handarbeit" erstellten Fussballplatzes "Neuer Sportplatz Deutweg" (heute Talgut 1).

1962/63 gewann Phönix erstmals den Alpha-Cup aber gleichzeitig gelang es nicht die Ligazugehörigkeit zu wahren. Nach 19 Saison in der 2. Liga folgte somit der Abstieg in die 3. Liga. Nur ein Jahr später konnte man als Gruppenmeister an den Aufstiegsspielen teilnehmen. Nach Siegen über Kollbrunn II und Beringen II gelang der Wiederaufstieg. Die Mannschaft hatte es jedoch in der 2. Liga schwer und musste nach nur einer Saison wieder in die 3. Liga absteigen.

 

 

Wichtige Daten zur Geschichte des FC Phönix

 

               Gründung 18. März 1918 als FC Viktoria Winterthur

 

               04. Juli 1919 Namensänderung in FC Phönix Winterthur

 

               1934  Gründung der Juniorenabteilung

 

               1946 Aufstieg Reservemannschaft in die 3. Liga

 

               1948  Cup - 1/16 Final 1. Mannschaft – GC  (2:3)

 

               1965 Abstieg 1. Mannschaft in die 3. Liga

 

               1984  Start Damenabteilung

 

               23. Mai 1986 Namensänderung in FC Phönix Seen

 

               1997  Bezug der neuen Sportanlage Steinacker

 

               2006  Cup – 1/16 Final 1. Mannschaft – FC Zürich (0:11)

 

               2007 Aufstieg 1. Mannschaft in die 2. Liga

 

               2011 Aufstieg 1. Mannschaft in die 2. Liga interregional 

                   Aufstieg 2. Mannschaft in die 3. Liga

 

               2013 Abstieg 1. Mannschaft in die 2. Liga

                   Aufstieg  3. Mannschaft in die 3. Liga

 


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