28.03.2018 08:20:12 | Roger Inglin

Ein Spektakel auf fremdem Terrain


Ein Spektakel auf fremdem Terrain
Fussball 2. Liga
Auf dem Kunstrasen der Schützenwiese gewann Phönix Seen gegen Oerlikon/Polizei 6:4 (2:0), wobei zahlreiche Chancen noch vergeben wurden. Phönix wahrte damit die Distanz zu Leader Uster. Im Abstiegskampf gewannen sowohl Veltheim als auch Wiesendangen. Phönix Seen bestritt das erste Heimspiel der Rückrunde auf ungewohntem Terrain. Aufgrund der Platzverhältnisse musste auf die Winterthurer Schützenwiese ausgewichen werden. Dies hinderte die beiden Mannschaften keineswegs daran, ein Spektakelspiel hinzulegen. Phönix begann furios und ging nach vier Minuten durch ein Kopftor von Alessandro Ferraro in Führung. Murat Yildiz setzte in der 13. Spielminute einen drauf und erhöhte auf 2:0. Was danach folgte, war ein reihenweises Chancenversäumnis aufseiten der Winterthurer. Prompt wurden die Seemer dafür bestraft: Innerhalb von nur fünf Minuten drehten die Gäste aus Oerlikon zu Beginn der zweiten Halbzeit die Partie vom 2:0 zum 2:3. «Wir sind in dieser Phase katastrophal im Schilf gestanden und haben so den Gegner wiederbelebt», analysierte Phönix-Coach Abramo D’Aversa selbstkritisch. Die Reaktion folgte unmittelbar danach, als Denny Huber in der 56. Minute den Spielstand wieder ausglich. Zwei weitere Treffer von Volkan Aydin und Sedat Nuhiji brachten den Hausherren wieder ein angenehmes Polster ein. Trotz einem weiteren Gegentreffer zum 5:4 liess Phönix nichts mehr anbrennen, denn Murat Yildiz machte mit seinem persönlichen Doppelpack definitiv alles klar. 
«Ich muss kritisieren, dass wir in der ersten Hälfte den Sack nicht schon zugemacht haben», sagte D’Aversa. Jedoch dürfe er der Mannschaft «ein riesiges Kompliment» für ihr Offensivspektakel aussprechen. tst

Phönix: Arlotta; Braun, Ferraro, Galasso (50. Igbeta); Petrovic, Malis, Petronijevic, Huber, Nuhiji; Aydin, Murat Yildiz.